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»Abraham war bereit, Gott seinen einzigen Sohn zu geben.« (aus Hebräer 11,17)

 

Isaak-Stiftung Tübingen

Wir möchten Menschen in Not helfen: ihnen materielle Hilfe bringen, ihre Lebensumstände verbessern und ihnen eine Perspektive für die Zukunft geben. Wir möchten Bildungsmöglichkeiten schaffen und zur Selbsthilfe anleiten.

Wir möchten Menschen jeder Hautfarbe und Kultur mit dem Glauben an Jesus Christus vertraut machen, ihnen den Inhalt der Bibel nahebringen und sie mit bestehenden christlichen Gemeinden in Kontakt bringen. Jesus ist die Grundlage aller Hilfe und allen Trostes. Er schenkt wahren Reichtum und wahre Freiheit – auch in schwierigen Lebensumständen!

2006 wurde die Isaak-Stiftung gegründet. Seither haben wir zahlreiche Projekte und Organisationen unterstützt und gefördert: Bodenseehof, Bibelschule Brake, Bolivianisches Kinderhilfswerk, CVJM Kohlberg (Nepal Mission), DIAK. ZENTRUM SERRAHN E.V., Mitarbeiter bei Frontiers, Haus Bethesda (Behindertenhilfe), KEB Tübingen, Missionswerk »Friede mit Gott«, Msigna Mission, Wycliff e.V. Burbach, Liebenzeller Mission, Humedica, Domino

Den »Isaak loslassen«: Wie die Isaak-Stiftung entstand

Theodor Rehm wurde am 1. April 1937 in eine kinderreiche, aber sehr arme Familie in Fellbach hineingeboren. Kindheit und Jugend waren geprägt vom Zweiten Weltkrieg und der Zeit unmittelbar danach. Er lernte Schreiner und arbeitete im väterlichen Betrieb, den er später übernahm. Mit seiner Frau Irma gründete er eine Familie mit sechs Kindern, drei seiner Söhne stiegen später in die Firma mit ein. Ein Unfall im Betrieb im Jahr 2003 beendete Theodor Rehms berufliche Laufbahn jäh: Nach einem Sturz mit Jochbeinbruch und langer Genesungszeit waren die Söhne gezwungen, die volle Verantwortung für das gewachsene Unternehmen in Neckartailfingen zu übernehmen. Nur beratend stieg Theodor wieder mit ein.

Bereits in seiner Kindheit durch Schock und Schrecken des Krieges zum Stotterer geworden, fand Theodor Halt in einem christlichen Jungmännerkreis des CVJM in Pfullingen. Immer besser bekam er sein Handicap in den Griff, wenn man ihn heute erzählen hört, kann man kaum glauben, wie schwer ihm das Reden früher fiel. Bald engagierte sich das Ehepaar in der Kinderevangelisationsbewegung (KEB), viele Jahre war Rehm stellvertretender Vorsitzender der KEB Deutschland. Seit 1977 ist er Prädikant in der evangelischen Kirche.

Die Internationale Vereinigung christlicher Geschäftsleute (IVCG) wurde Rehms geistliche Heimat, Theodor übernahm Verantwortung in der IVCG Neckartal. Hier entstand seine Freundschaft zu Rolf und Irma Rubow, die in Tübingen ein großes Elektrogeschäft betrieben. Rehm ist bis heute begeistert von deren »missionarischer Freude, mit der sie Menschen für Gott gewannen«.

Doch Rubows gerieten mit ihrer Firma durch den gleichzeitigen Wegfall größerer Auftraggeber wirtschaftlich in starke Bedrängnis. Im Hauskreis eröffneten sie ihren Freunden die große finanzielle Not. Nach einer gewissen Bedenkzeit entschlossen sich Theodor und Irma Rehm zur Hilfe. »Theodor konnte schon immer gut mit Geld umgehen«, sagt seine Frau. Durch Grundschulden übernahmen sie das Firmengebäude in Tübingen, verhandelten mit der Bank und den Lieferanten des Elektrobetriebs – und konnten Rubows durch die Insolvenz führen und ihnen ermöglichen, im eigenen Gebäude wohnen zu bleiben.

Danach entschlossen sich Rehms, den neuen Besitz, den sie nun erworben hatten, in eine Stiftung einzubringen. Sie fragten sich: »Was brauchen wir einen Besitz, ein Gebäude in Tübingen?«

»Lass Deinen Isaak los« – Besitz ist Gabe Gottes und Rehms haben erlebt, dass Freigeben von Liebgewordenem große Freiheit und Gnade Gottes bedeuten kann. Schon Rubows hatten ihren Besitz, ihr Lebenswerk loslassen müssen, nun wurden sie mit aufgenommen in den Stiftungsrat der Isaak-Stiftung. Im Loslassen hat Gott dem Abraham seinen Sohn Isaak neu geschenkt. Dieses Ereignis sollte für die Stiftung namensgebend sein. Und seit Dezember 2005 steht somit dieser materielle Besitz im Dienste Gottes und vieler Missions-Projekte, die von den Mieteinnahmen unterstützt werden können.

In Renovierungen und einen Anbau wurde investiert, doch die Überschüsse fließen in vollem Umfang in die Mission. Die Verwaltung der Stiftung geschieht ehrenamtlich. Vor einem Jahr konnte Theodor Rehm die Leitung der Stiftung in jüngere Hände geben, seither ist Schorsch Mühlhäuser aus Calw Vorsitzender, unterstützt von einem engagierten Kreis von Stiftungsräten. Das Ehepaar Rubow ist inzwischen verstorben.

Theodor Rehm kann nun, unmittelbar nach seinem 80. Geburtstag, gelassen auf die Geschicke seiner gut aufgestellten Stiftung blicken: Sein »Isaak« liegt in den Händen Gottes und eines klugen Leitungsteams, missionarische Projekte können nachhaltig unterstützt werden. Zustiftungen, Durchstiftungen und Spenden kommen unmittelbar den gewünschten Aufgaben zugute, wie Theodor Rehm betont. Und: »Stiften baut Brücken zu Menschen, die uns sonst fern sind, in der Diakonie, in sozialen Werken und in der weltweiten Mission.«


 

Impressum

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Vorstand:
Schorsch Mühlhäuser (Vorsitzender)
Albrecht Kirn (stellv. Vorsitzender)
Johannes Rath
Klaus Henning
Theodor Rehm

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ISAAK-Stiftung
Stuttgarter Straße 105
75365 Calw
Tel.: 07051-90 80 50
Fax: 07051-92 80 70
E-Mail: info@smcalw.de
Internet: www.isaak-stiftung.de

Bankverbindung:
Ev. Kreditgenossenschaft Kassel, DE05 5206 0410 0000 4132 32, GENODEF1EK1
Kreissparkasse Tübingen, DE46 6415 0020 0001 7454 12, SOLADES1TUB